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Hernien, wie der Leisten-, Zwerchfell- oder Nabelbruch, zählen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen in Deutschland. Von diesen so genannten Hernien sind etwa ein Viertel der Männer betroffen, Frauen erkranken seltener daran. Das CKU behandelt jährlich mehr als 600 Hernien und bietet Patienten moderne und individuell abgestimmte Operationsmethoden.
Chefarzt Dr. Alexander Janzen (l. im Bild) und Oberarzt Carsten Scherwinski (r.), ärztlicher Leiter des Hernienzentrums, freuen sich über die erneute Anerkennung. Für eine Zertifizierung sind neben Mindestzahlen die fachliche Expertise der Operateure und das Einhalten standardisierter Verfahren verpflichtend. Die Behandlungsergebnisse werden im bundesweiten Register HERNIAMED erfasst, um die Qualität kontinuierlich zu verbessern und Patienten von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren zu lassen.
Für die Operateure sind zudem spezielle Weiterbildungen und OP-Workshops verpflichtend. Hernien-Eingriffe werden sowohl minimal-invasiv als auch konventionell operiert. Welche Methode geeignet ist, wird in der spezialisierten Herniensprechstunde gemeinsam mit den Patienten individuell abgestimmt.