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Chefärzte referierten bei Ärztekongress

Der Ärztekongress in Bad Sassendorf war in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes für die beiden Soester Chefärzte des Marienkrankenhauses: Professor Dr. Markus Flesch und Dr. Matthias Elbers  waren Hauptreferenten. Zudem war es für sie und viele andere seit der Corona-Pandemie die erste Präsenzveranstaltung in der Ärzteschaft (natürlich unter Berücksichtigung von Corona-Schutz-Maßnahmen!).

Der Hausärzte- und Internistenkongress im Kongresszentrum Bad Sassendorf war mit fast einhundert teilnehmenden Medizinerinnen und Medizinern aus der Region Soest und der weiteren Umgebung gut besucht. Chefarzt Dr. Markus Flesch wundert das nicht: „Die Kolleginnen und Kollegen haben sich gefreut, wieder eine Fortbildungsveranstaltung besuchen zu können und sich miteinander persönlich auszutauschen.“ Das Themenspektrum war von großem Interesse, denn es ging um Erkrankungen, mit denen die Mediziner sich täglich mehrfach befassen, weil so viele Patientinnen und Patienten davon betroffen sind: Im Mittelpunkt des Kongress standen typische Volkskrankheiten mit chronischem Verlauf wie Diabetes oder kardiovaskulären Erkrankungen.

„Was können wir Mediziner tun, um im Zusammenhang mit diesen chronischen Erkrankungen Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten aufzuhalten?“, war die spannende Kernfrage aller Beiträge des Abends. Dabei stiegen die Referenten auch in neue wissenschaftliche Diskussionen ein. Zum Beispiel eröffnete der bekannte Buchautor Prof. Dr. Nicolai Worm aus München mit seinem Vortrag „Fett macht nicht fett und krank“ eine überraschend andere Perspektive auf Ernährungsgewohnheiten und Zivilisationserkrankungen. Professor Dr. Markus Flesch rückte Gesundheitsrisiken für Patienten in Zusammenhang mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) in den Blick der fachlich versierten Zuhörerschaft. Hier lernte die Fachwelt, dass ein ursprünglich für Diabetiker entwickeltes Medikament die Überlebenswahrscheinlichkeit von Patienten mit Herzinsuffizienz unabhängig von ihrer Blutzuckerstoffwechselstörung günstig beeinflusst. Dr. Matthias Elbers referierte unter anderem über die weit verbreiteten pneumologischen Erkrankungen Asthma und COPD. Auch hier bahnt sich ein entscheidender Umbruch an, indem gute, allerdings auch sehr kostenintensive Alternativen zur Behandlung mit Cortison an oberste Stelle in den Therapieleitlinien rücken. „Dieser Ärztekongress war für uns ein spürbarer Schritt in Richtung Normalität nach Zeiten, in denen wir Fortbildungsveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie in die virtuelle Welt verlegt haben“ so Professor Dr. Markus Flesch.

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