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Erste PJ-Absolventin

Romy Riemer strahlt: Die Soesterin ist die erste Studentin, die am Marienkrankenhaus ihr PJ abgeschlossen und damit ihre staatliche Anerkennung, die Approbation, erlangt hat.

Seit einem Jahr ist das Marienkrankenhaus Soest Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Hier können Studentinnen und Studenten ihren letzten Schritt vom Studierenden zum Arzt gehen. Romy Riemer wohnte in dieser Zeit sogar direkt neben dem Krankenhaus. Dort wurde für die PJ-ler eigens eine idyllische, gelegene Wohnung zur Verfügung gestellt - mit Blick auf die Altstadt inklusive. Leben, lernen und arbeiten ist so auf ganz kurzem Weg möglich.

Fachkompetenz von fünf Oberärztinnen und Oberärzten

Im Krankenhaus selber fand die Studentin ebenfalls beste Bedingungen vor: „Ich konnte verschiedene Fachabteilungen intensiv kennenlernen, um mich für die weitere Laufbahn zu orientieren.“ Anästhesie, Innere Medizin, Chirurgie – in jeder der Abteilungen gefiel es Romy Riemer „super gut“. Die Mitarbeitenden aus der Pflege und der Ärzteschaft waren sehr motiviert, mir viel an Wissen und Erfahrung mitzugeben.“ Romy ist in dieser Zeit so sehr Teil des Marienkrankenhauses geworden, dass sie bleiben möchte. Ihr Wunsch wird am 1. Juli Wirklichkeit. Dann tritt sie als Assistenzärztin ihren Dienst in der Chirurgie an. „Diese besonders herzliche Atmosphäre, die ich vom ersten Tag im Marienkrankenhaus überall erlebt habe, möchte ich nicht mehr missen.“ Die Soesterin hat schon viele Krankenhäuser beruflich kennengelernt. Denn vor ihrem Medizinstudium arbeitete sie als Krankenschwester und OP-Pflegefachkraft. Im Marienkrankenhaus fühlt sie sich nun vollends „angekommen“. „Ich kann das PJ im Marienkrankenhaus wirklich wärmstens weiterempfehlen“, sagt Romy Riemer.

Hintergrundinformationen

  • Vor einem Jahr hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster das Marienkrankenhaus Soest als Akademisches Lehrkrankenhaus anerkannt. Damit können Studierende den letzten Abschnitt des Medizinstudiums, das sogenannte Praktische Jahr (PJ), am Marienkrankenhaus Soest absolvieren. Nach der staatlichen Zulassung (Approbation) dürfen die Medizinerinnen und Mediziner dann den Beruf eigenverantwortlich ausüben.
  • Im Praktischen Jahr lernen die Studierenden ihr medizinisches Wissen und praktische Kenntnisse im Krankenhausalltag anzuwenden – selbstverständlich durch enge Unterstützung von erfahrenen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen. So werden Patienten des Marienkrankenhauses die Jung-Mediziner zum Beispiel bei der Visite am Patientenbett kennenlernen: Hier haben sie unter anderem die Aufgabe, dem Chefarzt oder Oberarzt über den jeweiligen Krankheitsverlauf zu berichten. Unter Anleitung dürfen die PJ-ler verschiedene medizinische Untersuchungen und kleinere Eingriffe übernehmen; alles in enger Abstimmung mit den Chef- und Oberärzten, die die Ausbildung begleiten.
  • Jeweils 16 Wochen hospitieren die Nachwuchsmediziner in der Inneren Medizin und der Chirurgie. Spannende Einblicke – wie zum Beispiel die Pneumologie oder Thoraxchirurgie – können ebenfalls gewonnen werden. Als Wahlpflichtfach für weitere 16 Wochen stehen zum Beispiel die Anästhesie oder die Orthopädie und Unfallchirurgie zur Verfügung.

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