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Behandlungen bei Erkrankungen des Schultergelenkes

Minimal-invasive Behandlungen

Erkrankungen des Schultergelenkes werden in der Klinik für Orthopädie im Christlichen Klinikum Unna mit arthroskopischen oder kombiniert arthroskopischen/offenen Operationen behandelt.

Riss der Sehnen der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette an der Schulter sorgt für die enorm hohe Beweglichkeit der Schulter und stabilisiert das gesamte Gelenk.

Eine der Sehnen in den Muskeln der Rotatorenmanschette ist die Supraspinatussehne. Sie ermöglicht das Anheben des Armes. Der Riss dieser Sehne ist eine der häufigsten Sehnenverletzungen der Schulter.

Die gerissene Sehne sollte grundsätzlich für eine gute Funktion und Haltbarkeit des Schultergelenkes am Oberarmkopf refixiert werden. In der Klinik für Orthopädie im Christlichen Klinikum Unna geschieht das meistens in der mini-open Technik.

Vor der Operation müssen die Beschaffenheit von Muskel und Sehne geprüft werden (Sonographie, MRT), um die Heilungschancen abschätzen zu können. Die Nachbehandlung erfolgt meist durch eine Ruhigstellung des Armes in eine Schulter-Arm-Bandage, wobei der Ellenbogen und das Handgelenk schon frühzeitig wieder selbstständig bewegt werden soll.

Schulterengpass

Das subakromiale Impingement-Syndrom ist eines der häufigsten Krankheitsbilder der Schulter. Die Krankheit äußert sich zumeist dadurch, dass betroffene Patienten Schmerzen beim seitlichen Armheben, bei Überkopfbewegungen und mitunter während der Nacht verspüren. Ursache sind eingeklemmte Sehnen der Rotatorenmanschette.

Wenn es unter einer konservativen Therapie (vor allem aufrichtende Kräftigung der Schulter) nicht zu einer dauerhaften Besserung der Beschwerden (Schmerzen, Bewegungseinschränkungen) kommt, ist eine Arthroskopie im ambulanten Rahmen mit Entlastung der Rotatorenmanschette erfolgsversprechend (subakromiale Dekompression). Dadurch wird eine fortdauernde Einengung der Sehnen verhindert und damit weitere Operationen mit langwierigerer Nachbehandlung (siehe „Riss der Rotatorenmanschette“) vermieden.

Schultersteife

Die Schultersteife (frozen shoulder) ist ein in Phasen ablaufender Krankheitsprozess, bei dem sich plötzliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter einstellen.

Bei einer Arthroskopie wird die Gelenkkapsel befreit, die Schulter wird wieder beweglicher und die Schmerzen werden reduziert.

Verschleiß des Schultereckgelenkes

Wenn Beschwerden durch eine Arthrose des sogenannten AC-Gelenkes / des Schultereckgelenkes entstehen, kann durch einen arthroskopischen Eingriff der Gelenkspalt zwischen Schulterdach und Schlüsselbein erweitert und die Beschwerden dadurch gebessert werden. Häufig wird dieser Eingriff mit der Erweiterung des Schulterdaches (s. Schulterengpass) kombiniert.

Auskugeln des Schultergelenkes

Bei der Auskugelung des Schultergelenkes (Schultergelenkluxation) kommt es häufig zu Verletzungen der Gelenklippe und der Gelenkpfanne. Dadurch kann das Gelenk geschwächt werden und die Schulter instabil werden.

Nach einem Auskugeln durch einen Unfall sollte geprüft werden, ob durch eine arthroskopische Operation die Gelenklippe wieder angeheftet werden sollte. Die Operation erfordert eine anschließende Ruhigstellung des betroffenen Armes in der Schulter-Arm-Bandage für 6 Wochen, wobei der Ellenbogen und das Handgelenk schon frühzeitig wieder selbstständig bewegt werden soll.

Kalkschulter

Wenn sich Verkalkungen in den Sehnenansätzen der Rotatorenmanschette gebildet haben, kann bei ausbleibendem Erfolg der konservativen Therapie eine arthroskopische Ausräumung des Kalks erfolgen. Dadurch wird die Schulter schneller schmerzfrei und beweglicher.

Schultergelenkersatz bei Gelenkverschleiß

Bei ausgereizter konservativer Therapie eines fortgeschrittenen Gelenkverschleißes des Schulterhauptgelenkes mit entsprechenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kann die Implantation einer Schulterprothese eine gute Behandlungsmöglichkeit mit guten langfristigen Ergebnissen sein.

Dabei kann neben dem Hauptziel der Schmerzlinderung häufig auch die Beweglichkeit der Schulter wieder gebessert werden.

In der Sprechstunde prüft das Team der Klinik für Orthopädie die beste Versorgungsmöglichkeit. Diese ist angepasst an den Verschleiß der Schulter und das Alter, das Aktivitätsniveau und die körperlichen Voraussetzungen der Patientin bzw. des Patienten.

Gemeinsam bespricht der behandelnde Orthopäde, ob eine Hemiprothese (Schulterteilersatz), eine Totalendoprothese (vollständiger Ersatz) oder eine inverse Schulterprothese (bei zusätzlichem Verschleiß der Umgebungsmuskulatur, siehe Röntgenbild) sinnvoll eingesetzt werden kann.

In der Nachbehandlung wird in der ersten Heilungsphase nach der Operation das Tragen einer Schulter-Arm Bandage für etwa 5 Wochen notwendig sein, Ellenbogen und Handgelenk dürfen und sollen sofort bewegt werden.

Kontaktinformationen

Ärztliche Leitung

Dr. Matthias Pothmann

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Kontakt Orthopädie

Stephanie Schwerdtfeger
T
: 0 23 03 / 100 - 26 00
F: 0 23 03 / 100 - 26 49

Sprechstunde

Einweisungssprechstunde zur Vorbesprechung geplanter Operationen auf Überweisung durch Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie
T: 0 23 03 / 100 - 26 00

So finden Sie uns

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Holbeinstr. 10

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