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Speiseröhre - schonender Eingriff mit neuem Verfahren

Ein neuartiges Verfahren - Perorale Endoskopische Myotomie (POEM) - konnte jetzt in der Inneren Klinik I / Gastroenterologie (Chefarzt Prof. Dr. Klaus Schlottmann) am CKU etabliert werden. Als Hauptindikation gilt die Achalasie, eine neuromuskuläre Erkrankung der Speiseröhre, bei welcher die Speiseröhrenmuskulatur einen „Dauerkrampf“ aufweist und somit verhindert, dass Speisen in den Magen gelangen.


Die Klinik im Christlichen Klinikum Unna Mitte hat sich hier auf die Diagnostik und Therapie dieser seltenen Erkrankung spezialisiert. Ziel ist es, die Muskulatur des Speiseröhrenpförtners zu durchtrennen. Bislang geschah dies über ein operatives Verfahren mittels Bauchhöhleneingriff, der sogenannten Heller´schen Myotomie. Im Jahr 2010 wurde vom japanischen Chirurgen Prof. Inoue ein endoskopisches Verfahren entwickelt, dessen Erfolgsquote derjenigen der operativen Sanierung zumindest gleichwertig ist.
Hierbei macht man sich den schichtenartigen Aufbau der Speiseröhre zu Nutze. Ziel ist es die Speiseröhrenmuskulatur zu spalten. Es wird der Raum zwischen Muskulatur und Schleimhautschicht (Mukosa), die sogenannte Submukosa, mittels Flüssigkeitsinjektion verbreitert. Dann ist es möglich, über einen minimalen 1 cm langen Einschnitt in die Schleimhautschicht, in die Submukosa zu gelangen. In diesem Zwischenraum wird dann ein Tunnel zwischen Muskulatur und Schleimhaut bis in den Magen angelegt. Hierbei wird millimetergenau präpariert. Blutungen können mittels Elektromesser in aller Regel vermieden oder direkt gestillt werden.


Das neuartige POEM-Verfahren wird nunmehr erfolgreich am Christlichen Klinikum Unna Mitte angewendet Das Verfahren wird momentan deutschlandweit nur in sehr wenigen Kliniken angeboten. Der leitende Oberarzt der Endoskopie, Rene Emminghaus (Foto l., mit Patient), hat es gemeinsam mit Oberarzt und Chefarztvertreter Enver Atli am Standort Mitte über eineinhalb Jahre technisch ausgereift etabliert.

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